Ratgeber für ausländische Käufer

Die echten Kosten beim Immobilienkauf in Spanien (Steuern & Gebühren)

7 min

Der angegebene Preis ist nie der echte Kosten. Als ausländischer Käufer in Spanien sollten Sie rund 10–14% des Preises zusätzlich für Steuern und Gebühren einplanen. Hier die Aufschlüsselung.

Grunderwerbsteuer (ITP) oder Mehrwertsteuer

Bei Bestandsimmobilien zahlen Sie Grunderwerbsteuer (ITP), die jede Region festlegt — meist zwischen 6% und 10%. Bei Neubauten vom Bauträger zahlen Sie Mehrwertsteuer (IVA) von 10% plus Stempelsteuer (AJD) von etwa 1–1,5%.

Dies ist die mit Abstand größte Zusatzkosten und variiert stark je nach Region.

Notar, Grundbuch und Anwalt

Notar- und Grundbuchgebühren zusammen liegen üblicherweise bei etwa 1–2%. Ein Kaufanwalt (für ausländische Käufer sehr empfehlenswert) berechnet meist rund 1% des Preises.

Bei Finanzierung kommen Bewertungs- und Bearbeitungskosten hinzu.

Die NIE und Praktisches

Jeder ausländische Käufer braucht eine NIE (Ausländer-Identifikationsnummer) für den Kauf. Außerdem benötigen Sie ein spanisches Bankkonto für Nebenkosten und Steuern.

Der CasaValidator-Bericht schätzt diese Kosten für die konkrete Immobilie und Region, damit Sie die Gesamtsumme vor der Zusage kennen.

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich zusätzlich einplanen?

Als Faustregel decken 10–14% des Kaufpreises Steuern und Gebühren bei Bestandsimmobilien; Neubau ist mit Mehrwertsteuer und Stempelsteuer ähnlich.

Sind die Steuern in ganz Spanien gleich?

Nein. Die Grunderwerbsteuer wird regional festgelegt, sodass derselbe Preis je nach Region eine spürbar andere Steuerlast trägt.

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